Zum Inhalt springen

Funktionen der Jagd-App HUNTRA

HUNTRA bündelt drei Bereiche in einer App: die Revierkarte mit Grenzen und Einrichtungen, die Wildkamera-Cloud mit KI-Wildarterkennung für jede Kamera, die per E-Mail sendet, und die Jagdplanung mit Streckenbuch, Abschussplan, Jagdkalender und Jagdwetter. Dazu Fallen mit Fangmelder und die Jagdzeiten aller Bundesländer. Gespeichert in Deutschland.

Revierkarte im Wettermodus mit Windfeld und Wind-Bewertung an den Hochsitzen
RevierkarteMit dem Wind von heute
Streckenliste mit Summen je Wildart und Einträgen nach Monat
StreckeJagdjahr auf einen Blick
Galerie der Wildkamera-Bilder mit erkannter Wildart
WildkameraNach Wildart sortiert

Echte Aufnahmen der App mit erfundenen Beispieldaten; die Galerie zeigt lizenzierte Beispielbilder.

Was gehört zur Revierverwaltung?

Alles fängt bei der Karte an. Auf der Revierkarte liegt dein Revier auf OpenStreetMap oder als Luftbild, mit gezeichneter Grenze und allen Einrichtungen als Punkte. Wer neu dazukommt, sieht auf einen Blick, wo die Hochsitze stehen und welche Kirrung zu welchem Pirschweg gehört.

Ein Revier führt selten einer allein. Mehrere Personen arbeiten auf derselben Karte, Rollen regeln die Rechte — wie das im Alltag aussieht, steht auf der Seite zum Revier-Team.

  • Grenzen-Editor: frei zeichnen, eine GPX- oder KML-Datei importieren oder — wo das Bundesland seine Katasterdaten offen bereitstellt — Flurstücke zusammenklicken
  • Punkte für Hochsitze, Kirrungen, Salzlecken, Pirschpunkte, Wildkameras, Fallen und Raubwild-Spuren
  • Wetter auf der Karte: Windfeld, Regenradar, Wolken — und die Wind-Bewertung an jedem Hochsitz
  • Kartenansicht und Luftbild im Wechsel
  • Interaktives Tutorial, das die Bedienelemente der Karte erklärt

Wie kommen die Wildkamera-Bilder in die App?

HUNTRA nimmt Bilder von jeder Wildkamera entgegen, die ihre Aufnahmen per E-Mail verschicken kann. Der Hersteller spielt keine Rolle — viele Anbieter binden dich an ihr eigenes Portal, die Wildkamera-Cloud sammelt stattdessen alle Kameras in einer Galerie. Warum das mehr ist als eine Geschmacksfrage, steht im Ratgeber Wildkamera ohne Hersteller-Abo.

Jedes Bild läuft durch die KI-Wilderkennung und bekommt ein Wildart-Label. Danach filterst du die Galerie nach Wildart und Tageszeit, statt hunderte Auslösungen durchzublättern. Kommt etwas Interessantes rein, landet ein Push auf dem Handy, der dir sagt, ob ein Wildtier, eine Person oder ein Fahrzeug drauf ist. Liegt die KI daneben, korrigierst du die Wildart am Bild.

Wildkameras erfassen auch Menschen, die zufällig durchs Bild laufen. Was daraus für dich folgt, ordnet der Ratgeber Wildkamera und DSGVO ein.

Womit planst und dokumentierst du die Jagd?

Die Streckenliste nimmt Abschuss und Fallwild auf — mit Ort, Foto und den Bedingungen beim Abschuss. Was du persönlich erlegst, sammelt sich zusätzlich revierübergreifend im Jagdtagebuch.

Der Abschussplan stellt Soll und Ist gegenüber; das Behörden-PDF enthält ihn zusammen mit der Strecke. Hintergründe zur Meldung stehen im Ratgeber Abschussplan und Streckenmeldung.

Für den nächsten Ansitz liefert das Jagdwetter Wind- und Regenradar, Büchsenlicht, Solunardaten und Mondphasen. Termine landen im Jagdkalender, der sich per ICS in den eigenen Kalender holen lässt.

Deine Fallen führst du mit Logbuch; ein Fangmelder schickt bei Fang eine Push-Nachricht. Welche Wildart heute bejagbar ist — im eigenen Land oder als Gast —, zeigen die Jagdzeiten.

Abschussplan, Streckenmeldung, Jagdzeiten und Nachtzeit richten sich nach dem Recht deines Bundeslandes und den Auflagen deiner unteren Jagdbehörde. HUNTRA bildet das ab und nennt die Quelle — eine Rechtsberatung ist das nicht.

Auf welchen Geräten läuft HUNTRA?

Am Rechner läuft HUNTRA im Browser. Am Handy öffnest du HUNTRA im Browser und legst es dir auf den Startbildschirm — dann startet es wie eine App. Überall greifst du auf denselben Datenbestand zu: Was du am Abend am Schreibtisch einträgst, steht am nächsten Morgen auf dem Handy.

Am Handy liegt unten eine Leiste, und die stellst du selbst zusammen. Für Revier, Social und Learn wählst du je vier Plätze; im Revier zum Beispiel Strecke oder Fallen statt der Vorgabe Revier, Wetter, Erfassen und Wildkamera. Nur das Menü ganz rechts bleibt fest. Deine Wahl liegt am Konto und gilt damit auf jedem Handy.

Einstellungsseite „Leiste anpassen“ mit Vorschau der Leiste und Kacheln zur Auswahl für einen Platz
Leiste anpassenVier Plätze frei wählbar

Wer betreibt das und wo liegen die Daten?

HUNTRA läuft auf Servern in Deutschland (Hetzner, Nürnberg). Für die KI-Erkennung geht eine Bildvorschau an Anthropic, Push-Nachrichten laufen über Google Firebase — beides steht in der Datenschutzerklärung. Diese Website kommt ohne Google Analytics und ohne Werbe-Tracker aus; ihre Schriften liefert sie vom eigenen Server.

Hinter dem Projekt stehen zwei Jäger: WildeLabs ist die private Initiative von Hendrik Pöppelmann und Tim Hogeback, die Firmengründung folgt mit dem Marktstart. Mehr dazu unter Über uns. Wenn du wissen willst, wie sich HUNTRA gegen andere Ansätze abgrenzt, hilft der Jagd-App-Vergleich; persönliche Fragen beantworten wir über die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Welche Funktionen sind heute schon nutzbar?

Revierkarte mit Grenzen-Editor, Punkten und Wetter, Mehrbenutzer-Reviere mit Rollen, Wildkamera-Cloud mit KI-Wildarterkennung und Push, Streckenliste mit CSV- und PDF-Export, Jagdtagebuch, Abschussplan, Fallen mit Fangmelder, Jagdkalender mit ICS, Jagdzeiten und das Jagdwetter.

Brauche ich für die Wildkamera-Funktion eine bestimmte Kamera?

Nein. HUNTRA ist hardware-agnostisch und nimmt die Bilder jeder Kamera an, die sie per E-Mail verschicken kann — der E-Mail-Versand ist heute der Weg in die Cloud. Ob du bereits Kameras im Revier hast oder erst welche anschaffst, ändert nichts am Ablauf in der App.

Kann ich mein Revier gemeinsam mit anderen führen?

Ja. Ein Revier lässt sich mit mehreren Personen betreiben, Rollen regeln dabei die Rechte. Wer neu dazukommt, sieht Grenze und Einrichtungen sofort auf derselben Karte.

Gibt es HUNTRA auch als App fürs Handy?

Am Handy öffnest du HUNTRA im Browser und legst es dir auf den Startbildschirm — dann startet es wie eine App.

Wo liegen meine Daten?

Auf Servern in Deutschland. Einzelne Funktionen wie Push-Benachrichtigungen und KI-Wilderkennung nutzen Dienste Dritter, auch aus den USA — welche, steht in der Datenschutzerklärung. Die Website selbst setzt keine Werbe-Tracker und lädt keine Schriften von fremden Netzwerken nach.

Wie bekomme ich Zugang?

Über den Beta-Zugang: E-Mail-Adresse eintragen, Bestätigungsmail anklicken, dann schalten wir dich frei. Die Beta ist kostenlos.

Selbst ansehen statt nachlesen

Trag dich für den Beta-Zugang ein. Du bekommst eine Bestätigungsmail, und wir melden uns, sobald dein Zugang frei ist. Die Beta ist kostenlos.

Wir schicken dir eine Bestätigungsmail — erst danach steht dein Platz. Abmeldung jederzeit, deine Adresse bleibt in Deutschland. Datenschutz

Stand: 2026-11-04 · Redaktion: WildeLabs